Die Geschichte eines Laibs Brot
Nach wahren Begebenheiten. Leider.
Du sagst es einmal. Nuddle stupst so lange an, bis es erledigt ist. Nuddle merkt sich, wie viele Stupser nötig waren, und plant das nächste Mal danach.
Die Miete wird einmal aufgeschrieben. Den Rest siehst du im Video.
Das Video wird von YouTube geladen, sobald du es abspielst.
Nach wahren Begebenheiten. Leider.
„Alex überweist morgen bis 9 die Miete.“ Wer, was, bis wann: Den Rest findet die KI heraus. „Um 3“ ist ein Zeitpunkt, „bis 9“ eine Frist. Keine Formulare, keine Datumsauswahl, kein Geduldstest.
Zur richtigen Zeit, jedes Mal ein bisschen lauter. Es nervt nicht schon am Abend davor und lässt es nicht auf die letzte Minute ankommen. Es lernt, welcher Stupser wirklich weckt.
Meistens reicht „Erledigt“. Bei Dingen wie Bargeld wird ein Foto vorgeschlagen: in der App aufgenommen oder aus der Galerie gewählt, bestätigt von der schreibenden Person. Die Zeit von „Aber ich hab's doch geholt“ ist vorbei.
„Mama nimmt jeden Tag um 9 ihre Tabletten.“ Einmal geschrieben, jeden Tag angestupst. „Jeden Dienstag“ und „werktags morgens“ funktionieren auch. „Heute nicht“ überspringt einen Tag, Abbrechen beendet die Aufgabe.
„Sag Max um 3, dass ich ihn lieb habe.“ Er muss nichts tun: Zur gesetzten Zeit klingelt es einmal, und „OK“ schließt es. Kein Nachhaken.
Tippe auf das Mikrofon und sprich. Was du sagst, landet im Textfeld, damit du es vor dem Senden korrigieren kannst.
Schick ein Foto vom Einkaufszettel oder von der richtigen Medikamentenschachtel gleich mit. Es ist an der Aufgabe und am Stupser zu sehen.
Teile eine Nachricht oder ein Foto aus einer anderen App mit Nuddle, und es landet im Textfeld. Prüfen, korrigieren, senden. Nichts geht von allein raus.
„Sag Mama“ oder „erinnere meine Frau“ genügt. Ist deine Mama unter „Deine Leute“, geht die Aufgabe direkt an sie.
Angekommen, gesehen, wie viele Stupser: „3-mal angestupst, zuletzt um 18:15.“ Der Plan bleibt geheim, erzählt wird nur, was passiert ist.
Wähle dein Bild aus der Galerie. Das Gesicht der schreibenden Person erscheint in der Stupser-Benachrichtigung, und du erkennst Mamas Stupser schon quer durch den Raum.
Noch niemand unter „Deine Leute“? Kein Problem. Eine Aufgabe an dich selbst wird genauso hartnäckig angestupst.
Zuerst eine leise Benachrichtigung, bei Bedarf mit Ton, und zuletzt das Vollbild. Jede Stufe ein bisschen hartnäckiger als die letzte, aber immer fair.
Bei einem Stupser mit Ton sagt das Handy die Aufgabe laut. Selbst in der Hosentasche hörst du, was zu tun ist.
Erst „Nur damit du dran denkst“, dann „Immer noch da“, sobald es Lärm macht, und im Vollbild „Ich gebe nicht auf“. Keine Vorwürfe, kein Zählen, nur nicht lockerlassen.
Wenn du kurz vor einem lauten Stupser am Handy bist, fragt es erst leise nach. Schon gemacht? Sag „Erledigt“, und es klingelt gar nicht erst.
Auf einem gesperrten Handy ist Erledigt eine Wischgeste. Ein versehentliches Tippen in der Tasche schließt die Aufgabe nicht ab, und das Brot bleibt nicht ungekauft.
Geht es in der Aufgabe darum, jemanden aus „Deine Leute“ anzurufen oder ihm zu schreiben, zeigt der Vollbild-Stupser Anrufen oder Nachricht. Ein Tippen, und das Handy wählt.
Wer angestupst wird, kann die Zeit verschieben, ab der das Anstupsen beginnt. Die Frist bleibt, wo sie ist, und die Aufgabe auch.
Schlummern ist begrenzt und wird kürzer, je weniger Zeit bleibt. Auf dem Button steht, wann es wieder klingelt und wann es das letzte Mal ist.
Man sagt „Heute nicht“ und kann eine Notiz hinterlassen. Die schreibende Person setzt eine neue Zeit oder sagt „Ich kümmere mich“, und die Aufgabe wandert auf ihre Liste.
Stupser klingeln nach einem Neustart des Handys, sogar vor dem Entsperren. Hat einer nicht geklingelt, zeigt das Profil die Einstellungen für dein Handy und richtet deine Stupser mit einem Tippen neu ein.
„Mama nimmt jeden Tag um 9 ihre Blutdrucktablette.“ Einmal gesagt, und Nuddle stupst sie jeden Morgen an. Du weißt, ob sie sie genommen hat.
Es klingelt jeden Tag zur gleichen Zeit. Keine Zettel am Kühlschrank, keine Wecker, die du stellen musst. Hänge auf Wunsch ein Foto der richtigen Schachtel an. Brich ab, wenn die Kur zu Ende ist.
Verpasst sie die Benachrichtigung, wird es lauter und liest die Aufgabe vor: „Max sagt: nimm deine Tabletten.“ Danach kommt ein Vollbild-Alarm. Es stupst weiter, bis sie „Erledigt“ tippt.
Nimmt sie die Tablette, erfährst du es. Nimmt sie sie nicht, siehst du das auch und kannst kurz anrufen.
Nuddle ist eine Erinnerungs-App und gibt keine medizinischen Ratschläge. Frag deine Ärztin oder deinen Arzt, wie du deine Medikamente einnehmen sollst.
Nicht jeder wacht vom selben Stupser auf. Manche drehen sich bei einem Flüstern um, andere erst, wenn ihr Handy zum Laib Brot wird. Probier aus, was dich weckt.
Kannst du. Das Brot musst du trotzdem kaufen.
Nein. Von 23:00 bis 07:00 bleibt es still. Wählst du eine Zeit in diesen Stunden, fragt es vorher nach. Wir sind auch nur Menschen. Na ja, Software, aber du verstehst schon.
Es nervt dich heute Abend nicht mit etwas, das erst morgen früh fällig ist. Die richtige Zeit findet es von selbst.
Schreibe „jeden Tag um 9“, „jeden Dienstag“ oder „werktags morgens“, und es wiederholt sich von allein. Aber nicht öfter als einmal am Tag. Wir wollen es nicht übertreiben.
Du kannst die Zeit verschieben, ab der das Anstupsen beginnt. Die Frist bleibt, wo sie ist, und das Brot wird trotzdem gekauft.
Kannst du. Aber die schreibende Person bestätigt es, und sie erkennt das Brot von gestern, wenn sie es sieht.
Geht nicht. Auf einem gesperrten Handy ist Erledigt eine Wischgeste, und so geschickt ist deine Tasche nicht.
Teile die Nachricht und wähle Nuddle. Der Text landet im Textfeld, du prüfst ihn und sendest ihn ab. Nuddle liest dein WhatsApp nie von allein.
Tippe im Profil auf „Mein Stupser hat nicht geklingelt“. Es zeigt die Einstellungen für dein Handy und richtet deine Stupser mit einem Tippen neu ein.
Vorerst nur für Android. Das iPhone kommt auch noch; wir brauchen nur jemanden, der uns daran erinnert.